Archiv für den Monat: Juni 2014

Unsere Rollertour 19. – 22.06.14 zur Rhön

Unsere Rollertour 19. – 22.06.14 zur Rhön

Am 19.06. starteten wir um 8 Uhr zu zunächst 6 Rollern von Kierspe. Unser
neues Clubmitglied Andy führte uns über Olpe, Krombach und Biedenkopf in
Richtung Alsfeld. Hier bog er dann irgend wann auf einen Campingplatz, auf
welchem er privat einen Wohnwagen zu stehen hat. Seine Einladung zu einem
Kaffee dort konnten wir allerdings nicht annehmen, da aus unerklärlichen
Gründen der Strom im Wohnwagen fehlte. Kurzerhand verlegten wir unsere
Kaffeepause an den Kiosk dort. Nach einer Stunde ging es dann – allerdings
ohne Andy – weiter über Fulda bis nach Bischofsheim. Im Hotel „Luisenhof“
fanden wir ein ideales Quartier: Einerseits versorgte uns die Inhaberin stets
mit sehenswerten Ausflugszielen. Andererseits wurden wir regelmäßig durch
eine Schar Hühner optisch und akustisch an die ländliche Idylle erinnert.
Nach dem Bezug der Quartiere statteten wird dann einem örtlichen Cafe
sowie dem Pfarrfest (bei optimalem Wetter) einen Besuch ab.
Am Freitag versorgte uns die Inhaberin dann gleich mit einigen Ausflugszielen.
Zur Besteigung des nahegelegenen Klosterbergs mussten wir zunächst (ge-
schätzte) 329 Treppenstufen zu Fuß überwinden – um dann einen sagen-
haften Ausblick über die Rhön genießen zu können. Weiter ging es anschließend
zu einem Moor (Naturschutzgebiet). Den inzwischen einsetzenden Regen
nutzten wir zu einer Kaffeepause im kleinen Naturschutzzentrum. Als das
Wetter eine weitere Fahrt mit den Rollern ermöglichte, steuerten wir die
allseits bekannte Wasserkuppe an. Dort zog es uns dann sofort ins Museum der
Segelfliegerei – mit recht vielen eindrucksvollen Segelflugzeugen historischer
Bauweise, welche meist in original Größe ausgestellt sind. Anschließend
bestaunten wir draußen dann noch den aktuellen Flugbetrieb mit Motor- und
Segelflugzeugen.
Am Samstag wurde morgens der Wunsch geäußert, doch mal eine original
thüringische Bratwurst essen zu wollen. Dies sollte man dann natürlich jenseits
der hessischen bzw. bayrischen Landesgrenze tun – nämlich in Thüringen. Also
ging es von Bischofsheim aus zur Landesgrenze nach Thüringen, konkret zumPoint Alpha in Geisa. Hier befindet sich eine Gedenkstätte zur Geschichte der
Grenze zur ehemaligen DDR. Zu sehen ist hier auch das US-Camp „Point
Aplha“ der damaligen amerikanischen Streitkräfte.
Von dort aus ging es dann weiter nach Bad Salzungen, wo wir (endlich !!) die
original thüringische Rostbratwurst bekamen.
Anschließend ging es auf schneller Fahrt dann nach Meiningen. Allen Liebhabern von Dampflokomotiven sollte dieser Ort bezüglich des Bahnausbesserungswerkes bekannt sein. Bei unser Rückkehr in Bischofsheim hatten wir dann rund 200 km mehr auf dem
Tacho.
Am Sonntag traten wir dann unter wiederholter Führung von Bodo die rund
250 km lange Heimreise an. Diese verlief – wie auch die Hinfahrt – ohne
Regen, ohne Unfälle und ohne technische Probleme! Insgesamt war es also eine
überwiegend trockene Fahrt, auf der wir (gemäß Tacho von unserem
Reinhard) insgesamt rund 780 km zurück gelegt haben.
Jürgen